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Stabilität im Kontakt – besonders in schwierigen Momenten.

Der Moment, an dem ich innerlich ausgestiegen bin.

Es gab einen Zeitpunkt, an dem ich mit meinem damaligen Hund eine Hundeschule besuchte, die mir erklärte, ich müsse ihn auf den Rücken legen – um ihm zu zeigen, wer der „Chef“ ist.

Mein Hund wurde als dominant beschrieben. Als einer, der Führung brauche. Als einer, der Grenzen „lernen müsse“. Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl in diesem Moment. Es war kein Widerstand. Es war Irritation.

Etwas daran war nicht stimmig. Und plötzlich waren da Erinnerungen. An meine Kindheit. An die meines Opas, der Schäfer war. An eine Selbstverständlichkeit im Umgang. An Klarheit – ohne Härte. An Begleitung – ohne Unterdrückung.

Ich konnte mich nicht erinnern, dass jemand Angst hatte.

Das war der erste Bruch.

Und dann wurde es nicht logischer.

Auf der Suche nach einem anderen Weg fand ich eine Hundetrainerin, die gewaltfrei arbeitete.
Das klang richtig. Das fühlte sich besser an.

Doch auch hier entstand Irritation.

Verhalten, das für mich nicht stimmig war, wurde belohnt. Grenzen verschwammen. Struktur fehlte.

Ich merkte: Nur „nicht hart sein“ reicht nicht. Gewaltfrei ohne Klarheit ist genauso instabil wie Druck ohne Beziehung.

Und wieder stellte ich mir dieselbe Frage:

Wo ist die ruhige, klare Mitte?

Was ich dann verstanden habe.

Es geht nicht um Dominanz. Und es geht nicht um Beliebigkeit.

Es geht um Stabilität.

Mein Opa hatte keine Trainingsmethoden im heutigen Sinne. Aber er hatte Haltung. Er war klar. Ruhig. Präsent.

Diese Erinnerung hat meine Arbeit geprägt.
Ich wollte keinen Weg zwischen „hart“ und „weich“. Ich wollte einen Weg der logisch ist.

So entstand mein Fokus auf:

Stabilität im Kontakt – besonders in schwierigen Momenten.

Fachliche Grundlage

Zertifizierte Hundetrainerin
Schwerpunkt: Begegnungsstress & Alltagsstabilität

Langjährige praktische Arbeit mit Mensch-Hund-Teams, mit Fokus auf Regulation, Struktur und nachhaltige Integration im Alltag.

Regelmäßige Fortbildungen in den Bereichen:

  • Lerntheorie
  • Körpersprache & Kommunikation
  • Stress- und Nervensystemarbeit
  • Bindungsorientierte Begleitung

Arbeitsweise

  • Strukturierte Analyse statt Schnelllösungen
  • Stabilitätsaufbau im Alltag statt Trainingsplatz-Fokus
  • Regulation vor Reaktion
  • Klare Begleitung ohne Druck

Spezialisierung auf:

  • Hundebegegnungen unter Stress
  • überforderte Hundehalter:innen
  • Impulskontrolle im Alltag
  • Aufbau innerer Stabilität bei Mensch und Hund

Wie hund.sans entstanden ist.

hund.sans ist aus dieser Suche entstanden.
Aus der Überzeugung, dass Stabilität nachhaltiger wirkt als Druck. Und klarer ist als reine Belohnung.

hund.sans steht für ruhige Führung. Für bewusste Regulation. Für Struktur ohne Härte.

Und aus dieser Haltung heraus entstand später auch stabil.sans – als Methode für Begegnungsstress.

Spannung früh erkennen – bei dir und deinem Hund.

Bewusst verlangsamen, bevor es kippt.

Raum schaffen, bevor Druck entsteht.

Kontakt bleibt wichtiger als Kontrolle.

Nicht kämpfen – präsent bleiben.

Stabilität durch Wiederholung im Alltag verankern.

Schwierige Momente gehören dazu.
Stabil bleiben verändert alles.


Weglaufen löst nichts. Kämpfen auch nicht.

hund.sans wurde von Nicole Herdl-Krause gegründet. Mit der Überzeugung, dass Stabilität im Kontakt nachhaltiger wirkt als Druck.

Als zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltensberaterin verbindet sie fachliche Struktur mit ruhiger, klarer Begleitung – besonders in schwierigen Momenten.

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